Carina Konrad

FDP-Bundestagsabgeordnete bei Bomag

Boppard. Die Bundestagsabgeordnete Carina Konrad (FDP) aus dem Hunsrück und ihr Kollege Dr. Jens Brandenburg, Sprecher für berufliche Bildung der FDP-Bundestagsfraktion, besuchten am Donnerstag gemeinsam den Weltmarktführer der Verdichtungstechnik, BOMAG, in Boppard. Hintergrund des Besuchs war eine bevorstehende Diskussionsrunde der beiden Abgeordneten mit Unternehmern aus der Region zum Azubi- und Fachkräftemangel. Mit aktuell 72 Azubis in 7 Berufen übernimmt Bomag eine Vorreiterrolle in der Region und kann sich über 100 Prozent erfolgreich abgeschlossene Ausbildungen freuen. „Es liegt im Interesse des Unternehmens, denn die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen“, betonen die Ausbilder. Die Zahl der Bewerbungen übersteige die Zahl der Ausbildungsplätze bei Weitem.

Am Standort Boppard arbeiten 1.600 Menschen. Bei einem Rundgang durch die Lehrwerkstätten konnten die Abgeordneten den Auszubildenden über die Schulter schauen. „Mich hat das dreistufige Ausbildungskonzept von Bomag sehr beeindruckt“, sagte Konrad nach dem Besuch. „Alle Arbeiten haben hier einen praktischen Nutzen. Die Anfänger erwerben mit der Feile noch die Grundkenntnisse, während die Fortgeschrittenen mit dem Schweißsimulator ohne Verletzungsgefahr eine Naht schweißen dürfen.“ Laut Thomas Merfeld, Geschäftsleitungsmitglied Human Resources, befinden sich die Ausbildungsberufe derzeit in einem Wandel, was den Schulen, den Azubis und dem Betrieb Dynamik und Flexibilität abverlange. Die Personalleiterin am Standort, Katja Hahn, hält neben Begeisterung für den Ausbildungsberuf Teamfähigkeit und Softskills für essenziell. Die guten Absolventenzahlen sind für sie in einem runden Ausbildungskonzept begründet, das jedoch auch ständig angepasst und weiterentwickelt werde.

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