Carina Konrad, MdB, FDP

Die Zukunft gehört denen, die etwas tun.
Denken wir neu

Über mich

Agraringenieurin . Mutter . Politikerin . Landwirtin
Sachverstand und Weitblick
Herz und Leidenschaft

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Carina Konrad wurde 1982 im Hunsrück geboren. Dort bewirtschaftet sie heute mit ihrer Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerbau und Viehzucht. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Die studierte Agraringenieurin (FH) wurde 2017 erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft setzt sie sich für Selbstbestimmung, Eigentum und Vernunft in der Agrarpolitik ein.

Positionen

Politik muss sich weiterentwickeln - davon bin ich überzeugt. Die Stärkung des Einzelnen muss Schwerpunkt politischer Entscheidungen werden.

Landwirtschaft und Weinbau

Vorankommen durch eigene Leistung muss überall möglich sein, auf dem Land genauso wie in der Stadt. 50 Prozent der Menschen leben auf dem Land. Zeit für Politik mit Augenmaß, die Artenvielfalt und artgerechte Tierhaltung sichert, Leistung anerkennt und faire Rahmenbedingungen schafft. Landwirte und Winzer brauchen Wertschätzung und Wertschöpfung!

Digitalisierung

Die Zukunft gestalten heißt, Chancen zu erkennen. Moderne Smart-Farming-Lösungen bieten enormes Potenzial für die Landwirtschaft in Deutschland. Mehr Präzision bei Saatgut und Dünger schonen die Umwelt und den Geldbeutel und können helfen, das Spannungsfeld zwischen Landwirten und Verbrauchern zu überbrücken. Dafür müssen dringend die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Datensicherheit -und Hoheit müssen dringend geklärt werden.

Forstwirtschaft, Jagd und Wald

Die Forstwirtschaft sichert seit Jahrhunderten die Existenz der Menschen. Ich sehe den Wald als Wirtschaftszweig. Waldbesitzer und Jäger agieren heute zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Es wird Zeit, dass jemand seine Stimme erhebt für die Waldbesitzer und Jäger, die Großes leisten, um unser "Naherholungszentrum" Wald erlebbar zu halten. Jäger sind ausgebildete Naturschützer. Das verdient Respekt und Anerkennung.

Umwelt

Umweltschutz ist kein Selbstzweck. Wer Tier-und Naturschutz nur verspricht, um Spenden zu sammeln, verspielt seine Glaubwürdigkeit. Landwirte, Jäger, Angler sind dagegen sachkundig ausgebildet. Statt Umweltschutz am grünen Tisch zu gestalten, muss wieder mehr Verantwortung übertragen werden auf diejenigen, die sich wirklich in der Natur auskennen. Landwirte, Jäger und Angler sind die wahren Naturschützer!

Europa

Wir brauchen ein starkes Europa. Es wird Zeit Europa nicht als Last, sondern als Chance zu begreifen. Wir müssen unsere Außengrenzen schützen, die offenen Grenzen im inneren Europas erhalten. Europa hat Frieden und Wohlstand gebracht, verantwortlich dafür ist auch unsere gemeinsame Agrarpolitik. Sichere, gesunde und günstige Nahrungsmittel sind heute selbstverständlich. Die Zukunft der GAP geht gemeinsam besser!

Familie

Die Diskussion um die Rolle von Mann und Frau beschäftigt uns auch heute noch sehr stark. Chancengleichheit bedeutet auch, die Unterschiede der Geschlechter nicht zu problematisieren, sondern zu nutzen. Genderdebatten helfen nicht dabei. Mütter sind im Alltag oft eingeschränkt. Doch sie dürfen nicht benachteiligt sein. Weder im Alltag noch im Berufsleben. Lasst uns für die Selbstbestimmung von Frauen weiter kämpfen.

Aktuelles

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Die Leopoldina, die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und die Deutsche Forschungsgemeinschaft fordern eine Anpassung des Gentechnikrechts. Hintergrund ist die Entscheidung des EuGH aus 2018, Organismen als "genetisch verändert" einzustufen, wenn sie durch Genome Editing modifiziert wurden: "Dies erschwert die Erforschung, die Entwicklung und den Anbau verbesserter Nutzpflanzen, die für eine produktive, klima-angepasste und nachhaltigere Landwirtschaft dringend erforderlich sind." Dass die Bundesregierung diese und ähnliche Forderungen der Wissenschaft konsequent ignoriert, ist vollkommen unverständlich. Diese Blockadehaltung stellt eine eine echte Gefahr für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland und Europa dar. Es muss endlich erkannt werden, dass das veraltete Gentechnikrecht auf EU-Ebene novelliert werden muss. Für eine nachhaltige Landwirtschaft brauchen wir verbesserte und klima-angepasste Nutzpflanzensorten, um auf Klimaveränderungen und die steigende Weltbevölkerung vorbereitet zu sein. Da werden die neuen Züchtungsmethoden ein wesentlicher Baustein sein.

Wissenschaftsakademien und DFG empfehlen ein neues europäisches Gentechnikrecht
Die Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften ist die weltweit älteste Wissenschaftsakademie und hat die Aufgabe, Politik und Öffen...
(leopoldina.org)

Ein Stück Heimat im #Bundestag! Der Weihnachtsbaum im Paul-Löbe-Haus kommt in diesem Jahr aus dem Naturpark Soonwald-Nahe, ganz bei mir in der Nähe. Das Forstamt Soonwald der Landesforsten Rheinland-Pfalz hat die 6 Meter hohe Weißtanne gestiftet. 🎄 Die Kinder der Lützelsoonschule in Hennweiler haben für uns gesungen. 😍👏

Carina Konrad festlich – hier: Paul-Löbe-Haus.

Existenzsorgen treiben die Landwirte auf die Straßen. Die Politik ist für die Landwirte inzwischen ein größeres Risiko als das Wetter. Für das gute Gefühl und aus dem Bauch heraus werden, ohne Wissenschaft und Erfahrung anzuhören, Verordnung und Gesetze erlassen. Während auf Geheiß von Merkel „Land schafft Verbindung“ gemeinsam mit dem deutschen Bauernverband nun die Landwirtschaft der Zukunft auf dem Reißbrett skizieren soll, bleiben für mich die wesentlichen Fragen nach dem Agrargipfel offen. Wie soll eine Branche, die seit 40 Jahren nicht an der Inflation teilgenommen hat und im hohen Maße abhängig ist vom Gesetzgeber, bloß die zusätzlichen Gesetze und Auflagen bezahlen. Während das durchschnittliche Vollzeiteinkommen von Arbeitnehmern 3770 € brutto beträgt, zahlen landwirtschaftliche Betriebsleiter sich selbst in der Realität oft weniger aus als ihren Mitarbeitern. Denn im Vordergrund steht nicht die eigene Gewinnmaximierung, sondern der Fortbestand des Hofes. Da sollte man besser aufhören. Das sagt sich einfacher als es ist. Und es ist aus mehreren Gründen der falsche Ansatz. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine dezentrale Lebensmittelproduktion verbunden mit einem enormen persönlichen Einsatz der Landwirte unser Land überhaupt erst in die Lage versetzt hat, Arbeitnehmern heute solche Durchschnittslöhne auszuzahlen. Es ist Zeit, dass denen, die unsere Lebensmittel erzeugen, etwas zurückgegeben wird. Doch das hat offenbar noch nicht jeder verstanden. Wenn der LEH weiter seine Verhandlungsposition gegen die Landwirte ausspielt, darf es der Union nicht darum gehen, die Kernschmelze mit den Grünen zu vollenden, sondern es muss darum gehen, die Zukunft der Landwirtschaft jetzt aktiv zu gestalten, und sie nicht auf die lange Bank und in Moderationsrunden zu schieben. Eine Bundesregierung, die sich zutraut innerhalb von zwei Wochen eine Ackerbaustrategie vorzulegen, auf die wir alle schon zwei Jahre warten, wird doch wohl in der Lage sein seinen Bauern zu sagen wo ihre Reise in Zukunft hingehen soll. Landwirt oder Landschaftspfleger? Auswanderer oder Arbeitnehmer? …. Was sagt ihr zu dem Gipfeltreffen gestern? https://www.agrarheute.com/politik/agrargipfel-erwartungen-statements-ergebnisse-562193

Agrargipfel: Erwartungen, Statements und Ergebnisse
Dank ihrer Proteste haben die Landwirte es geschafft: ein Agrargipfel wurde einberufen. agrarheute hat die Hintergründe.
(agrarheute.com)

Meldungen

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Termine

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Mein politischer Werdegang

Ich bin Landwirtin mit Herz und Seele. So oft es meine Zeit zulässt, findet man mich auf dem Hof. Die Selbstständigkeit prägt und leitet mich.

  • 2001

    Ausbildung zur Landwirtin

    Meine Lebensweg beginnt.
  • 2005

    Diplom Ingenieurin Agrar (FH)

    Vollgepackt mit neuem Wissen geht es jetzt richtig los.
  • 2005

    Hofübernahme

    Verantwortung für Tiere und Boden, für Menschen und Natur. Das bedeutet für mich Freiheit.
  • 2016

    Kreisvorsitzende der FDP im Rhein-Hunsrück Kreis

    Sich engagieren heißt auch anpacken.
  • 2015

    Freie Demokratin

    Die Beste Entscheidung meines Lebens. Mein Lebensgefühl in die Politik bringen.
  • 2017

    Mitglied des deutschen Bundestages

    Jetzt geht die Arbeit richtig los.
  • 2019

    Fraktionsvorsitzende im Kreistag

    Die Ebenen vernetzen und Politik miteinander gestalten.

Mein Büro

Für Ihr Anliegen hat mein Team immer ein offenes Ohr. Das Wahlkreisbüro in Wiebelsheim erreichen Sie in der Regel montags-freitags von 9-12 und von 14-16 Uhr. Abweichende Termine sind nach Rücksprache mit Herrn Böhm oder Frau Brandt möglich.

In KW 42 ist das Wahlkreisbüro nur bedingt besetzt, nämlich von Mo. 14. bis Mi. 16. Oktober jeweils vormittags. Am Do. 17. und Fr. 18. Oktober ist das Wahlkreisbüro nicht besetzt, aber per Mail an carina.konrad.ma04@bundestag.de erreichbar. Alternativ können Sie sich auch an meine Mitarbeiter im Berliner Büro wenden.

Kora Stoehr-Trogisch

Kora Stoehr-Trogisch

Büroleiterin, Berlin
Fon
030 - 227 78344
Fax
030 - 227 70345

Kora Stoehr-Trogisch ist zentrale Ansprechpartnerin in meinem Berliner Abgeordnetenbüro. Sie leitet mein Büro und ist zuständig für die Organisation, Koordination und die Bereiche Fort- und Weiterbildung.

Ariane Glindemann

wissenschaftliche Mitarbeiterin, Berlin
Fon
030 - 227 78346
Fax
030 - 227 70345

Ariane Glindemann begleitet meine politische Arbeit in den Ausschüssen für Landwirtschaft und Ernährung und im Ausschuss für Familie, Jugend und Senioren. Sie ist Ihre zentrale Ansprechpartnerin für fachliche Fragen und Anregungen. 

Moritz Cvoro

Moritz Cvoro

wissenschaftlicher Mitarbeiter, Berlin

Moritz Cvoro unterstützt mich als Agrarwissenschaftler bei meiner Arbeit im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft.

Martin Böhm

Büroleiter, Wahlkreis
Fon
06766 - 753 8020
Fax
06766 - 753 8024

Martin Böhm leitet das Wahlkreisbüro und sichert die Präsenz. Er ist unter anderem für die Besucherfahrten nach Berlin zuständig.

Coralie Brandt

Pressereferentin, Wahlkreis
Fon
06766 - 753 8020
Fax
06766 - 753 8024

Coralie Brandt ist zuständig für Presse, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Kontakt

Mein Engagement ist kein Selbstzweck. Ich möchte mich für Sie engagieren. Zusammen können wir viel bewegen. Was bewegt Sie? Schreiben Sie es mir!

Industriepark 17
56291 Wiebelsheim
Deutschland

Tel.
0 67 66 - 75 38 02 0