Carina Konrad

Grünes Licht für Mittelrheinbrücke

Simmern. Der Rhein-Hunsrück-Kreistag hat heute in Simmern dafür gestimmt, ein Raumordnungsverfahren für den Brückenbau bei St. Goar zu starten. Die Bundestagsabgeordnete Carina Konrad (FDP) begrüßt diese Entscheidung als „gute Nachricht für alle Menschen am Rhein, besonders für Berufspendler, Gewerbetreibende und Touristen in der Region“.

Die Zustimmung zum Antrag von FDP, SPD und Freien Wählern im Kreistag für ein Raumordnungsverfahren ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung Brücke. Zuvor war lange darüber gestritten worden, ob der Kreis oder das Land die Kosten für die Brücke stemmen müsse. Landrat Marlon Bröhr hatte versucht zu verhindern, dass das Thema überhaupt auf die Tagesordnung des Kreistags aufgenommen wird. Das Verwaltungsgericht in Koblenz hatte ihn jedoch letztlich dazu gezwungen. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Dr. Volker Wissing (FDP) hatte Landeszuschüsse in Höhe von 80 % in Aussicht gestellt, sodass 10 % der Kosten vom Rhein-Hunsrück-Kreis getragen werden müssten, die übrigen 10 % vom Rhein-Lahn-Kreis.

„Jetzt ist endlich der Weg frei. Wir sind einen entscheidenden Schritt weiter“, freut sich Konrad, die vergangene Woche in ihrem Amt als Kreisvorsitzende der FDP Rhein-Hunsrück bestätigt worden war. Die Abgeordnete aus der Hunsrück-Gemeinde Bickenbach hatte den Bau der Brücke von Anfang an befürwortet. „Jetzt kann das Raumordnungsverfahren durchgeführt werden, um eine vernünftige Beurteilungsbasis und Planungssicherheit zu schaffen“, erklärt Konrad. „Aktuell weiß ja niemand, wie teuer die Brücke überhaupt sein wird.“ Eine Brücke im Mittelrheintal betrachtet die Abgeordnete als Baustein für die Entwicklung des gesamten Tales in der Zukunft. Ihrer Meinung nach sei jedoch eine kommunale Brücke die einzige Möglichkeit, das Projekt in näherer Zukunft umzusetzen, statt es unnötig noch weiter hinauszuzögern.

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