Carina Konrad

Stellungnahme

zur Ausbreitung der Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz
CK im Kuhstall
Bild: pd Fotografie

Bei der sog. „Blauzungenkrankheit“ handelt es sich um eine virale Infektionskrankheit, die vor allem Rinder und Schafe, seltener auch Ziegen befällt. Sie ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und im Januar 2019 zum ersten Mal seit Jahren in Rheinland-Pfalz festgestellt worden. Die Tiere leiden an Fieber und Hyperämie der Kopfschleimhäute. An den Lippen, Augen und Ohren treten Ödeme auf und die Zunge färbt sich blaurot. Das Virus ist für den Menschen unbedenklich, kann bei den Tieren aber zu Fehlgeburten oder fetalen Missbildungen führen.

https://www.rhein-zeitung.de/zusatzartikel_artikel,-die-blauzungenkrankheit-_arid,1931711.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Blauzungenkrankheit

Zum Wiederauftreten der Krankheit in Rheinland-Pfalz äußert sich Carina Konrad, Bundestagsabgeordnete aus dem Hunsrück und stellvertretende Vorsitzende im Agrarausschuss, wie folgt:

„Solange die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit freiwillig bleibt, werden wir nicht genügend Tiere erreichen. Erst wenn mindestens 80 % der Population geimpft sind, kann man von einem ausreichenden Impfstatus sprechen. Zum Schutz der Tiere und um den Befall weiterer Tiere in Rheinland-Pfalz und den Nachbarländern zu verhindern, brauchen wir eine flächendeckende Impfanordnung. Die Kosten müssten zumindest teilweise übernommen werden, um die ohnehin schon stark gebeutelten Betriebe weitestgehend zu entlasten.“

Stellungnahme als PDF