Carina Konrad

Chancengerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen erhöhen

Schulessen
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Zusammen mit der GroKo hat auch der Abgeordnete Peter Bleser (CDU) im Bundestag die Verbesserung der Bildungschancen von Kindern aus armen Haushalten abgelehnt. Die FDP hatte am Freitag eine Erhöhung der Mittel des Bildungs- und Teilhabepaketes zum 1. Januar 2019 gefordert. „Kinder aus benachteiligten Elternhäusern“, so die FDP-Abgeordnete Konrad, „sind in besonderem Maße auf die Solidarität der Gesellschaft angewiesen. 53.000 Schulabbrecher pro Jahr sind zu viel.“ Eine vorausschauende und nachhaltige Sozialpolitik muss am Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen ansetzen.

Deshalb fordert die FDP, das Schulstarterpaket  zu erhöhen. Alle Schülerinnen und Schüler sollen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, mit ausreichenden Lernmaterialien am Unterricht teilnehmen können. Die Liberalen wollen zweitens den Eigenanteil von einem Euro pro Mahlzeit abschaffen. Drittens wollen sie den monatlichen Betrag für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben auf 20 Euro verdoppeln, damit auch Kinder und Jugendliche aus Hartz-IV-Familien Musikunterricht nehmen oder Mitglied in einem Sportverein werden können.

Das Bundesarbeitsministerium erhält mit 144 Mrd. Euro den größten Etat, davon entfallen allein auf die Rente 105 Mrd. Euro. Die Verbesserung der Bildungschancen für Kinder, wie sie die FDP vorschlägt, würden demgegenüber mit 181,6 Millionen Euro leicht zu finanzieren sein, wenn der Wille hierfür da wäre.

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