Carina Konrad

Glyphosateinsatz modernisieren, statt verbieten!

Umweltschutz, Erhalt der Artenvielfalt und moderne Landwirtschaft sind kein Gegensatz.

Dabei wird auch der Einfluss auf die Umwelt, die Biodiversität und die Artenvielfalt untersucht und bewertet.
Das Mittel Glyphosat wir seit über 40 Jahren in Deutschland eingesetzt. Nun steht es in starker öffentlicher Kritik.
Zum einen stand es im Verdacht Krebs auszulösen. Das wurde von zahlreichen nationalen und internationalen Studien nicht bestätigt. Dort wird es als weniger toxisch eingestuft als Kochsalz oder Backpulver.
Zum anderen werden Glyphosat indirekte Wirkungen auf die Biodiversität nachgesagt. Dazu ist folgendes zu sagen: es wird nach der Ernte eingesetzt, um den Unkrautdruck für das kommende Jahr zu reduzieren. Dadurch ist das Feld kurzzeitig bis zur nächsten Einsaat blank und dann keine Nahrungsgrundlage für Insekten und Vögel.  Diese Kritik ist aber nicht wirkstoffspezifisch, sondern bezieht sich auf jeglichen Einsatz von Herbiziden und herbiziden Maßnahmen bezieht. Pflügen hat im übrigen den gleichen Effekt.
Weil wir für einen ideologiefreien Umgang mit dem sensiblen Thema Pflanzenschutz werben, haben wir dazu einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht. Die praktische Folgenabschätzung von parlamentarischen Entscheidungen, der Schutz der Umwelt und die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland sind die Richtschnur unseres Handelns. Wir setzen auf Zukunftstechnologien.
 

FDP Antrag- Nationale Strategie für den Umgang mit Glyphosat

Die ganze Debatte finden Sie hier