Carina Konrad

Abgeordnete Konrad für friedliches Miteinander in Kandel

Nach dem gewaltsamen Tod einer Jugendlichen aus Kandel wurde die Kleinstadt in der Pfalz zunehmend für Propaganda rechtsextremer Gruppen genutzt. Landtagsabgeordnete der AfD haben zu einer Demonstration am 24. März aufgerufen, zu der bis zu 2.000 Rechtsextreme erwartet werden. Gemeinsam mit dem Bündnis „Wir sind Kandel“ wendet sich die Bundestagsabgeordnete Carina Konrad aus dem Hunsrück gegen Rechtspopulismus, Rassismus und Hetze und fordert die Bürger zur Teilnahme am friedlichen Gegenprotest auf.

„Der gewaltsame Tod der jungen Frau ist eine Tragödie“, erklärt die Abgeordnete. „Dass jedoch rechtsextreme Parteien und Organisationen den Vorfall für ihre demokratiefeindliche Propaganda nutzen, um Ängste zu schüren und Feindbilder heraufzubeschwören, können wir nicht zulassen.“ Gerade in einem Land wie Deutschland, das auf eine „entsetzliche Geschichte“ zurückblicke, sei es wichtig, dass die Menschen für Weltoffenheit und Respekt gegenüber anderen Kulturen auf die Straße gingen. Ein Einzeltäter wie im Fall von Kandel dürfe nicht als Vorwand benutzt werden, um „eine ganze Glaubensgemeinschaft in Sippenhaft zu nehmen“.

Die Gegendemonstration für ein friedliches Miteinander in Kandel beginnt am Samstag, 24. März, um 14 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz in Kandel, Georg-Todt-Straße; im Anschluss findet der Demonstrationszug statt.

Bild: shutterstock.com

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